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Sunday, 13 April 2008 |
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Der Standard, Austria |
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Nicht nur die belebte Natur braucht Schutz, (APA) 14 April 2008
"Geotopschutz": Geologen erinnern an Unersetzlichkeit von Gesteinsformationen
Wien - Unter dem Begriff "Geotopschutz" fordern Geologen ein Stück des
Naturschutzes auch für den unbelebten Teil der Natur. Die Erhaltung
geologisch einzigartiger Formationen habe sich heute viel zu oft
anderen Aspekten unterzuordnen, bemängelte Thomas Hofmann von der
Geologischen Bundesanstalt. Hofmann präsentiert sein Anliegen auch bei
der am Montag in Wien gestarteten jährlichen Hauptversammlung der
European Geosciences Union (EGU). Die Veranstaltung geht bis Freitag im
Austria Center Vienna über die Bühne.
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Die Erde ins Wanken bringen,
Axel Bojanowski April 2008
Warum immer mehr Erdbeben mit verheerenden Folgen vom Menschen selbst, etwa durch Erdgasförderung, ausgelöst werden.
Kommende Woche treffen einander 8000 Geowissenschafter in Wien, um
Forschungsthemen rund um das Jahr des Planeten Erde zu besprechen.
Unter anderem werden sie auch diese vom Menschen verursachten Beben
diskutieren.
Die Idee, so schien es, taugte allenfalls für einen
Sciencefiction-Krimi. Ein Bohrgestänge wird in den Boden getrieben. Von
seinem unteren Ende aus läuft Wasser in den Untergrund. Auf einmal
beginnt die Erde zu zittern - erst unmerklich. Schließlich zerreißt der
Boden mit einem lauten Knall, ein Beben erschüttert die Gegend, Gebäude
wanken, Menschen fliehen aus ihren Häusern.
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