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Monday, 15 February 2010
Deutschlandfunk  

Teufel oder Beelzebub
Geowissenschaftler diskutieren Chancen und Gefahren des Geo-Engineering
Von Dagmar Röhrlich

Geologie. - Schlagen Wissenschaftler technologische Ansätze vor, um etwa mit Schwefelaerosolen das Klima wieder gerade zu rücken, ernten sie schnell harsche Kritik. Entsprechend ist dieses so genannte Geo-Engineering auf dem Treffen der europäischen Geowissenschaftler in Wien ein heißes Eisen.

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Planeterde (www.planeterde.de), Deutschland  

Wassertürme der Menschheit, Holger Kroker

Die Gebirge spielen eine entscheidende Rolle bei der Wasserversorgung der Erde. Weltweit hängt die Hälfte der Menschen mehr oder weniger stark vom Wasser aus den Bergen ab. Nur in den ohnehin sehr feuchten Tropen fließt es ohne Hilfe der Berge in ausreichendem Maß. Anderorts herrschte dagegen ohne Hilfe von Alpen, Anden oder Himalaya Wasserknappheit oder sogar –mangel – und das sogar in Mitteleuropa. Die Rolle der Gebirge bei der Wasserversorgung der Menschheit beschäftigte daher auch die Geowissenschaftler auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union in Wien.

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Reaktionsschnelle Riesen, Holger Kroker

Die schrumpfenden Gletscher in Europa gelten als Menetekel des menschgemachten Klimawandels. Die Eisriesen reagieren sehr empfindlich auf Klimaänderungen und quittieren den Temperaturanstieg der jüngsten 150 Jahre mit drastischen Verlusten. Allerdings waren die Eismassen der Alpen auch in der Vergangenheit keineswegs statisch. Mehrfach im Holozän waren die Gletscher sogar kleiner als sie heute sind. Auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union in Wien berichteten österreichische Wissenschaftler über ihre Erkenntnisse. 

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Geschärfter Blick in die Zukunft, Holger Kroker

Die Modelle der Klimaforscher prophezeien für die kommenden Jahrzehnte einen drastischen Anstieg des Kohlendioxidgehalts der Atmosphäre. Doch für die konkreten Auswirkungen dieses Wandels in den verschiedenen Regionen der Welt sind die Modelle zu grob. Diesen detaillierteren Blick können dafür die Paläontologen liefern, wenn sie denn nur die geeignete Zeit auswählen, in der vergleichbare Bedingungen herrschten. Auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union in Wien wurden verschiedene Vergleichszeitalter diskutiert.

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Der Standard, Austria
 
Nicht nur die belebte Natur braucht Schutz,  (APA) 14 April 2008

"Geotopschutz": Geologen erinnern an Unersetzlichkeit von Gesteinsformationen

Wien - Unter dem Begriff "Geotopschutz" fordern Geologen ein Stück des Naturschutzes auch für den unbelebten Teil der Natur. Die Erhaltung geologisch einzigartiger Formationen habe sich heute viel zu oft anderen Aspekten unterzuordnen, bemängelte Thomas Hofmann von der Geologischen Bundesanstalt. Hofmann präsentiert sein Anliegen auch bei der am Montag in Wien gestarteten jährlichen Hauptversammlung der European Geosciences Union (EGU). Die Veranstaltung geht bis Freitag im Austria Center Vienna über die Bühne.
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Die Erde ins Wanken bringen Axel Bojanowski April 2008

Warum immer mehr Erdbeben mit ver­heerenden Folgen vom Menschen selbst, etwa durch Erdgas­förderung, ausgelöst werden.

Kommende Woche treffen einander 8000 Geowissenschafter in Wien, um Forschungsthemen rund um das Jahr des Planeten Erde zu besprechen. Unter anderem werden sie auch diese vom Menschen verursachten Beben diskutieren.

Die Idee, so schien es, taugte allenfalls für einen Sciencefiction-Krimi. Ein Bohrgestänge wird in den Boden getrieben. Von seinem unteren Ende aus läuft Wasser in den Untergrund. Auf einmal beginnt die Erde zu zittern - erst unmerklich. Schließlich zerreißt der Boden mit einem lauten Knall, ein Beben erschüttert die Gegend, Gebäude wanken, Menschen fliehen aus ihren Häusern.

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Thursday, 11 March 2010